Rosenblüten: süß, sinnlich und voller Liebe

 

Liebende schenken einander Rosen. Nichts verkörpert die Liebesbotschaft besser als die zarten, sinnlichen und gleichzeitig kraftvollen Rosenblüten. Wer einfallsreicher in Sachen Liebesgeschenke sein möchte, kann versuchen, seine Liebste mit – selbst gemachter – Rosenmarmelade zu erfreuen.

 

Ihre Schönheit und ihr Geschmack sind zwei gute Gründe, Rosenblüten in die Küche zu integrieren. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob man die Blüten nur dazu verwendet, den Tellerrand zu verzieren, oder Rosenbowle als Aperitif reicht, sei jedem selbst überlassen.

 

Der Duft und Geschmack von Rosenblütentee ist ein echtes Erlebnis für die Sinne. In einer zarten weißen Tasse serviert, ist Rosenblütentee auch hübsch anzusehen, besonders wenn man einige Rosenblätter dazulegt. Eine Kräutermischung mit Rosenblüten erfreut Augen und Gaumen, mit Zitronenverbene oder Hanfblättern harmonieren die Blüten besonders gut. Wer ein „Dinner for two“ plant, kann Rosenblütentee anstelle von Wein zum Dessert reichen und sich von der Wirkung selbst überzeugen.

 

Die Rose gehört zur Familie der Rosengewächse. Hagebutten sind die ersten gezüchteten Rosen, weshalb die Früchte der Rosen generell als Hagebutten bezeichnet werden. Die Blüten der Rosen sind fünfzählig, sie haben zahlreiche Staubblätter. Zum Trocknen und zum Genuss eignen sich Damascena-Rosen besonders gut. Sie stammen ursprünglich aus Bulgarien, der Türkei und dem nordafrikanischen Raum und zählen zu den Duftrosen. Die Damascena-Rose hat lange, verzweigte Triebe und einen kräftigen, dichten Wuchs. Die Rosenblüten werden halb offen geerntet, bei der Trocknung schließen sich die Blüten wieder. Um ein Kilo Rosenöl herzustellen, werden etwa fünf Tonnen Rosenblüten benötigt. Die Hauptkomponenten des ätherischen Öls der Rosenblüten sind Geraniol, Nerol und Citronellol.

 

Die ätherischen Öle der Rose wirken entzündungshemmend und krampflösend. Eine Mischung aus Rosen-, Melissen- und Jojobaöl wird bei Kopfschmerzen empfohlen und soll helfen, den weiblichen Hormonhaushalt zu regulieren. Rosenhonig und Rosenblütentee haben eine ausgleichende, beruhigende und antidepressive Wirkung. Sie entspannen bei Wallungen, Menstruationsbeschwerden und Wochenbettdepressionen. Rosenblüten sollen außerdem reinigend und entwässernd sein, weshalb der Tee auch zur Nierenreinigung getrunken werden kann. Hildegard von Bingen beschreibt den Effekt der Rosen auf die Sehkraft und geht von der klärenden Wirkung der Rosenblüten aus: „Sammle die Rosenblätter bei Tagesanbruch und lege sie über die Augen, sie machen dieselben klar und ziehen das Triefflen heraus.“ Nach der TCM ist die thermische Wirkung der Rosenblüten kühl und frisch. Sie sollen das Blut in Bewegung bringen und den unteren Erwärmer entspannen. Sie werden bei Depressionen und plötzlichen Blutungen eingesetzt. Rosenblüten wirken laut Ayurveda ausgleichend auf alle drei Doshas.

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