Kuren, Wellness und Heilquellen

Foto:New Mediacheck GmbH
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Innere Reinigung, Entschlackung, Erholung und nicht zuletzt Prävention und Rehabilitation lassen sich auf vielfältige Weise finden. Sei es über krankenkassenfinanzierte Kuren, privat zu bezahlende Wellnessurlaube oder auf teilweise Jahrhunderte alten Spuren von Heilquellen. Eine Orientierung im Dickicht all dieser Angebote ist aber ebenso schwierig zu erlangen wie eine Überprüfung der Preis-Leistungs-Verhältnisse.

Von Martin Schriebl-Rümmele und Richard Solder

Der Nachbar geht schon zum zweiten Mal auf Kur, dabei wirkt er fit wie ein Turnschuh. Auch die Arbeitskollegin hat sich wochenlang nach Bad Tatzmannsdorf verabschiedet. Für das eigene chronische Rückenleiden hat der Hausarzt einem hingegen nur Massagen verschrieben und wieder heimgeschickt. Läuft da etwas falsch? Und wie funktioniert das Kur-System in Österreich?

 

In Österreich gibt es rund einhundert so genannte Kuranstalten, die entsprechende Aufenthalte anbieten. Insgesamt bieten die Sozialversicherungsträger ein Netz von eigenen Kuranstalten plus Einrichtungen privater Vertragspartner. Verfügbar sind mit diesen laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger „ein paar Tausend Betten“. Von 309.000 Kur- bzw. Rehabilitations-Anträgen im Jahr 2010 wurden 263.000 angenommen.

 

Daneben ist in den vergangenen Jahren ein boomender Wellnesssektor entstand, der oft nicht leicht zu überblicken ist. Denn neben den gerne genutzten Kuren lieben die Österreicherinnen und Österreich auch...

 

 

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