Natürliche Quellen gesunden Lebens

Foto:Unclesam/Photoxpress
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Sie sind Quelle für Sagen und Mythen, waren schon früh Anziehungspunkt für traditionelle Medizin nicht nur in unseren Breiten: Brunnen, Quellen und Bächlein werden heute noch Heilkräfte zugesprochen. Was aber steckt dahinter und wann darf eine Quelle als Heilquelle bezeichnet werden?

Von Martin Schriebl-Rümmele

Wasser ist Leben. Und seit Menschengedenken war der Zugang zu sauberem Wasser gleichbedeutend mit Gesundheit. Nicht zuletzt deshalb erzählen seit Jahrhunderten nahezu alle Völker Sagen darüber, wie sauberes Wasser für die Menschheit gewonnen wurde und welche Heilwirkung von Wasser ausgeht. Meist mit einem Ziel: Wasser und vor allem Quellen zu schützen und sauber zu halten.

 

So gibt es etwa Geschichten und Märchen von Lebenswasser, das unter Gefahren geholt werden muss, über die Abwehr von Dämonen (Hände mit Wasser zu waschen, galt schon im alten Griechenland als Schutzmittel gegen Behexung), Weissagungen, verschiedenste Heilwirkungen, bis hin zum geweihten Wasser in der katholischen Kirche, das Schutz bieten soll und bei der Taufe für ein Reinigungsritual verwendet wird. Besondere Kraft hat Wasser dabei immer dort, wo es direkt aus der Erde sprudelt.

 

Alle diese Themen sind heute aktuell wie eh und je. Während in Mitteleuropa durch die ausgebaute Trinkwasserversorgung, Heilquellen heute vor allem Bedeutung für Gesundheit und Wellness haben, ist der Zugang zu frischem Wasser für viele Menschen in anderen Regionen der Welt nach wie vor Teil den Überlebenskampfes.

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