Gesundheitsziel: gesundes Umfeld

Gesundheitsminister Stöger hat zehn Rahmen-Gesundheitsziele für Österreich präsentiert. Ziel ist es, dass die Menschen dadurch zwei Jahre länger gesund leben können. Die Rahmen-Ziele seien bewusst allgemein formuliert. So stellen etwa gesundheits-

förderliche Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle ein Ziel dar. Es soll für gesundheitliche Chancengerechtigkeit zwischen den Geschlechtern und sozioökonomischen Gruppen, unabhängig von Herkunft und Alter gesorgt werden.

Ein aus mehr als 30 Personen bestehendes Fachgremium, in dem alle relevanten Organisationen und politischen Felder vertreten sind, hat die Ziele im Laufe des vergangenen Jahres erarbeitet. Die breite gesellschaftliche Einbindung wurde gewählt, weil etwa auch soziale Sicherheit, ein guter Umweltzustand und der Bildungsstatus zur Gesundheit beitragen. Über eine Internet-Plattform hatte auch die Bevölkerung Gelegenheit, an der Entstehung der Ziele mitzuwirken. Knapp 4.300 online-Einträge wurden abgegeben.

 

Um die Ziele zu erreichen, soll die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung  verbessert, die Gesundheit durch sozialen Zusammenhalt gestärkt werden. Ein gesundes Aufwachsen für Kinder und Jugendliche soll bestmöglich unterstützt, gesunde Ernährung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln für alle zugänglich gemacht werden.

 

Natürliche Lebensgrundlagen wie Luft, Wasser und Boden sowie alle unsere Lebensräume sollen auch für künftige Generationen nachhaltig gesichert werden. Gesunde und sichere Bewegung im Alltag soll durch entsprechende Gestaltung der Lebenswelten gefördert werden, ebenso die psychosoziale Gesundheit in allen Bevölkerungsgruppen. Ebenso soll eine qualitativ hochstehende und effiziente Gesundheitsversorgung für alle nachhaltig sichergestellt werden.

Präsentation der Rahmengesundheitsziele

 

Die kommenden Schritte

 

In weiterer Folge sollen die Rahmen-Gesundheitsziele im Juni von der Bundesgesundheitskommission beschlossen werden. Danach sollen von dem 38-köpfigen Fachgremium, das die Ziele erarbeitet hat, konkrete Maßnahmen dazu erarbeitet werden. Erste konkrete Vorschläge sollen bis Ende des Jahres vorliegen.

 

lebensweise-Interview mit Gesundheitsminister Stöger aus dem Sommer 2011

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