Sanfte Übungen für ein glückliches Leben

Was östliche Praktiker schon lange wissen, zeigen immer mehr westliche Studien: Richtig geübtes Qigong ist eine ideale Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention, nicht zuletzt bei stressbedingten Indikationen. Doch Qigong ist viel mehr und umfasst auch emotionale und spirituelle Aspekte.

In früheren Zeiten behandelten die Weisen Krankheiten, indem sie ihnen vorbeugten, noch bevor sie entstanden waren, so wie eine gute Regierung oder ein guter Herrscher alle möglichen Schritte unternimmt, um einen Krieg zu vermeiden. Gräbt jemand einen Brunnen, wenn er durstig ist, oder schmiedet jemand Waffen, wenn er bereits in der Schlacht steht, dann kann man ihn nur fragen: Kommen diese Aktionen nicht viel zu spät?“ Diese Sätze aus dem „Buch des Gelben Kaisers“ („Huáng Dì Nèi Jing“), dem vermutlich zwischen 475 und 221 vor Chr. entstandenen ältesten Standardwerk der chinesischen Medizin, weisen bereits auf den dort enthaltenen hohen Stellenwert der Lebenspflege und Prävention hin.

 

Zur traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gehört Qigong, der Überbegriff für einen reichen Schatz an mehreren Tausend Atem-, Bewegungs- und Meditationsübungen.

„Stress und der damit verbundene Wunsch nach Harmonisierung des Lebensstils, nach einer besseren Work-Life-Balance, gehört zu den häufigsten Indikationen, bei denen Qigong eine markante und gut gesicherte Wirkung für gesundheitliche Vorbeugung hat,“ weiß Andrea Zauner-Dungl, Leiterin des Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Komplementärmedizin an der Donau-Uni Krems, sowie Therapieleiterin des Dungl-Zentrums Wien. Grundsätzlich werden in der medizinischen Prävention drei Stufen unterschieden: ...

 

Mehr in der Printausgabe oder online nach Erscheinen der nächsten Nummer. Abonnenten haben sofort Online-Zugang zum gesamten Text.

 

Jetzt Jahresabo bestellen um nur 21,- Euro.

 

 

Foto: Franz P. Redl

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0