Clowns statt Aspirin

Foto: CliniClowns Int.
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Lindert Schmerzen, senkt Entzündungsprozesse, verringert Stresshormone, stärkt das Immunsystem, lässt das „gute“ HDL-Cholesterin ansteigen, stärkt Killerzellen und macht sogar schlank. Die rezeptfreien Wundermedikamente ohne negative Nebenwirkungen heißen Lachen und Humor.

Von Claudia Malonofsky

 

Beim herzhaften Lachen, haben Forscher herausgefunden, werden bis zu 400 Muskeln aktiviert. Die wissenschaftliche Erforschung des Lachens, die Gelotologie, gibt es seit den 1980er Jahren, sie steckt zwar nicht mehr in den Babypatschen, aber aus den Kinderschuhen ist sie noch nicht so recht herausgewachsen. Gelotologen zufolge versetzt diese angenehme Aktivität den Körper in einen Zustand positiven Stresses und regt die Selbstheilungskräfte an. Studien ergaben zudem, dass Schmerzpatienten nach wenigen Minuten Lachen Erleichterung erfahren, die mehrere Stunden anhalten kann.

Einer der ersten, der zeigte, wie Lachen Schmerzen lindern kann, war der US-amerikanische Wissenschaftsjournalist Norman Cousins: Er besserte mit Humor und positiven Gedanken seine ernste und schmerzhafte Entzündung seiner Wirbelsäule. In den 1970er Jahren absolvierte er neben der ärztlich kontrollierten Therapie eine Lachkur, sah sich täglich mehrmals erheiternde Filme an und las witzige Bücher. In seinem Krankheitsbericht („Der Arzt in uns selbst. Wie Sie Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren können“; Rowohlt Verlag) beschreibt er, wie nach rund zehn Minuten Lachen seine Schmerzen nachließen und er schmerzfrei zwei Stunden schlafen konnte...

 

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