Heilsame Nadeln, fließende Gefühle

Foto: Yanik Chauvin/photoxpress.com
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Kopfschmerzen, Migräne oder Schmerzen im Bewegungsapparat:

Akupunktur kann helfen. Zwar unterscheiden sich östliche und westliche Verfahren mitunter, doch die Wirksamkeit wird von immer mehr Wissenschaftern anerkannt und durch wissenschaftliche Studien belegt.

 

 

Von Erik Bauer

 

Zügig tastet der Arzt die chinesischen cun-Maße zu den richtigen Akupunkturpunkten, setzt Nadel um Nadel. Ein fließendes Gefühl entsteht, und bald darauf sind die Schmerzen verschwunden.

Akupunktur wird an erster Stelle bei Schmerzindikationen angewandt, gefolgt von funktionalen Störungen wie Herzschwäche oder schwachem Magen und letztlich auch zur Unterstützung des Organismus, zum Beispiel bei Schwäche erklärt Leopold Dorfer, Präsident der Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur und TCM. Durch gezielte Reizsetzung werden Energien des Organismus angeregt und auf das Problem fokussiert. Die Wirksamkeit des Heilens mit Nadeln (der Begriff stammt aus dem Lateinischen: acus heißt Nadel und punctura bedeutet Stich) wird dabei von immer mehr klinischen Studien untermauert.

So brachte etwa die groß angelegte, deutsche GERAC-Studie (German Acupuncture Trias an 1162 Patienten mit chronischen Kreuzschmerzen) zunächst eindeutige Ergebnisse: ...

 

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