Innere Stabilität finden

Foto: photoxpress.com
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Jedes Jahr erkranken rund 36.000 Menschen in Österreich an Krebs. Nach erfolgreicher Therapie erleben viele von ihnen oft ein therapeutisches Vakuum. Unsicherheit, Angst und Depression machen sich breit. Während in vielen europäischen Ländern eine Nachsorge gut ausgebaut ist, gibt es in Österreich lediglich drei Zentren für onkologische Rehabilitation.

 

Der Bedarf ist enorm: Pro Jahr würden in Österreich 7000 bis 8000 Menschen nach einer Krebstherapie eine Weiter- beziehungsweise Nachbetreuung benötigen. Allein – entsprechende Einrichtungen und Angebote gibt es noch sehr wenig. Die lange Jahre geltende und brutale Begründung des Medizinsystems: Krebspatienten benötigen aufgrund der schlechten Prognose keine Rehabilitation. Dabei könnte gerade diese helfen, sagen Experten seit Jahren.

Durch Tumortherapien können organische Defekte verursacht werden, wie die Entfernung einer Brust, Nervenirritationen durch Chemotherapie oder Hautveränderungen durch Strahlentherapie. Bleiben diese Defekte bestehen, so geht es um das Annehmen eines neuen Körpergefühls und ein Damit-Lebenlernen, heißt es aus dem Humanomed-Zentrum Althofen in Kärnten, wo die erste von der Sozialversicherung bezahlte Rehabilitation angeboten wird. Die Folgen von Krebstherapien wie Muskelabbau, Narbenschmerzen, Neuropathien, Thrombosen oder tumorbedingte Beeinträchtigungen werden dort behandelt. Das Körpergefühl wird verbessert, die Schmerztherapie optimiert...

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Christine Schrenk (Dienstag, 05 Februar 2013 06:53)

    Ich habe Lebensfreude durch das Arbeiten mit Klangschalen wieder erfahren dürfen. Die Schwingungen und Vibrationen wirken sich sehr gut auf den Energiefluss im Körper aus. Allerdings sollte man auf die Qualität der Klangschalen (ohne Blei und Quecksilber) und wichige Informationen bei der Anwendung achten.