Die Natur kennt keine starren Regeln

Foto:  Marienschwestern
Foto: Marienschwestern

Der traditionell europäischen Medizin (TEM) geht es nicht nur einfach um ein Leiden, um ein Organ, es geht um den ganzen Menschen. TEM will nicht nur ein Symptom bekämpfen, sie will das Übel an der Wurzel packen und heilen. In Oberösterreich geht Anfang Februar ein eigenes Symposium für TEM über die Bühne.

Von Claudia Malonofsky

 

Johanna M. ist Phlegmatikerin und sie hat Heuschnupfen. Welcher Arzt wohl würde sie anders behandeln als eine Cholerikerin mit Heuschnupfen? Martin Spinka würde das tun. Warum? Spinka ist nicht nur Allgemeinmediziner und Sportarzt, sondern auch Vertreter der traditionell europäischen Medizin, kurz TEM, und außerdem ist er kurärztlicher Leiter im weltweit ersten TEM-Zentrum in Bad Kreuzen, das im vergangenen Jahr seine Pforten geöffnet hat.

 

Die TEM, also Medizin mit europäischen Wurzeln und Orientierung an der Natur, arbeitet auch mit den vier Archetypen – dem Choleriker, dem Phlegmatiker, dem Sanguiniker und dem Melancholiker. Jeder Mensch hat von allen vier Typen etwas in sich, aber in unterschiedlicher Zusammensetzung, meist dominiert eines der Temperamente aus diesem Quartett. Unter Männern findet man häufiger Choleriker, unter Frauen öfter Phlegmatiker. Freilich gibt es auch betont cholerische Frauen und phlegmatisch ausgerichtete Männer. Die Natur kennt keine starren Regeln.

 

Sowie die TEM keine starren Therapien kennt. Sie richtet sich bei den Behandlungen unter anderem auch nach den Archetypen, die sich laut TEM nicht nur in ihren Charakteren, sondern auch in ihrer körperlichen Konstitution unterscheiden. „Da gibt es dann typgerechte Kräuter, typgerechtes Essen, typgerechte Massagen oder Bäder“, vermerkt Spinka.

 

Freilich gibt es ein gewisses therapeutisches Grundgerüst, ...

 

 

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