Schwierige Spurensuche

Foto: ECARF
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Allergien und Unverträglichkeiten zu erkennen ist selbst für Fachleute schwer. Zu viele Symptome könnten auf eine Erkrankung hindeuten, oder etwas ganz anderes bedeuten. Experten raten, den eigenen Körper genau zu beobachten.

Seit Jahren rätseln Forscherinnen und Forscher weltweit über die Ursachen von Allergien und Nahrungsmittelintoleranzen und nicht zuletzt über die Gründe für ihre Zunahme. Gleichzeitig gibt es aber noch ein weiteres Problem: Wie kann man eine Krankheit diagnostizieren, deren Ursache nicht ganz klar ist? „Gerade bei Unverträglichkeiten ist die Spurensuche oft schwer“, sagt der Gastroenterologe Herbert Tilg von der Medizinuniversität Innsbruck, der sich unter anderem auf das Thema Allergien spezialisiert hat und dazu auch das Christian Doppler-Labor für Entzündungsforschung bei gastroenterologischen Erkrankungen leitet.

 

„Die Symptome hier sind in den meisten Fällen Blähungen, Durchfälle und/oder Bauchschmerzen und Übelkeit. Das kann natürlich viele Ursachen haben. Diese Beschwerden sind extrem häufig, etwa 50 Prozent der Bevölkerung leiden irgendwann im Jahr an Verdauungsproblemen.” Die Folge davon sei, dass es eine wahre Industrie an Angeboten gibt, um entsprechende Unverträglichkeiten auszutesten. „Hier lässt sich natürlich auch viel Geld machen mit der Unsicherheit der Menschen.“

 

Nicht alle dieser Angebote seien allerdings geeignet, um Sicherheit zu liefern. Wird also ein positiver Befund gestellt, muss er nicht immer auch wirklich stimmen. Ein Filtern der guten Tests ist ... (rüm)

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dieter Reiber, leitung (Samstag, 30 März 2013 14:42)

    was ist das höchste Gut für die Menschen: sauberes Trinkwasser; Schadstofffeies Abwasser. schadstofffreie . Guelle aus der Tierzucht und Tierhaltung. damit das Grundwasser und Trinkwasser in Ordnung ist.
    falls das nicht so ist und von dem gehe ich aus , gibt es großen Handlungsbedarf!