Krebsgefahr aus dem Auspuff

Foto: Sergiy Serdyuk/fotolia.com
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Verkehr macht krank – und zwar mehr, als wir vermuten. Dazu tragen neben

Unfällen und Luftverschmutzung auch verkehrsbedingter Klimawandel und Lärm bei. Und der Umstand, dass wir uns aufgrund der Zunahme an privaten und

öffentlichen Verkehrsmitteln immer weniger bewegen.

 

Von Martin Schriebl-Rümmele

 

Statistisch betrachtet wird jeder Mensch in Österreich einmal im Leben im Straßenverkehr verletzt oder erkrankt an den Folgen von Verkehrslärm oder Verkehrsabgasen, sagt der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in einer Untersuchung. Die Spannweite reicht dabei von der leichten Verletzung bis hin zum schweren Verkehrsunfall mit jahrelangen gesundheitlichen Schäden. Schlechte Luftqualität ist vor allem für Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Bronchitis verantwortlich, häufig werden auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen durch Schadstoffe ausgelöst. Dazu kommt der Verkehrslärm, dem wir je nach Wohnort unterschiedlich stark ausgesetzt sind. Vor allem sozial schwächere Bevölkerungsgruppen wohnen in lärmbelasteten Regionen und haben damit ein höheres Risiko für Schlafstörungen oder gar Schlaflosigkeit, erhöhten Bluthochdruck und Herzinfarkt, Kopfschmerzen und Depressionen zeigen Studien. Umgekehrt ist Bewegungsmangel eine weitere Folge der Zunahme vor allem des motorisierten Individualverkehrs. Die Folgen reichen von Übergewicht über Diabetes bis zu Herz-Kreislauferkrankungen.

 

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