Ernährung: süßes Gift

Foto: photoxpress.com
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Ausgewogene Ernährung hilft Herz-Kreislauferkrankungen zu reduzieren und sogar zu vermeiden. Doch das ist leichter gesagt, als getan, denn die Industrie hat offensichtlich Interesse, das zu verhindern – und süße und fette Produkte zu verkaufen.

Herz-Kreislauferkrankungen sind in Österreich Todesursache Nummer eins. Als Hauptauslöser gilt Arteriosklerose, eine Verdickung und Verhärtung der Gefäßwände von Arterien. Diese entzündlichen Reaktionen (Plaques) schreiten oft jahrzehntelang unbemerkt voran, bis es zu schweren Folgen wie koronarer Herzkrankheit, Verengungen an Herzkranzgefäßen, Durchblutungsstörungen, Angina Pectoris, Herzinfarkt oder einer Durchblutungsstörung im Gehirn, dem Schlaganfall, kommt.

„Etwa 80 Prozent aller Herzinfarkte und Schlaganfälle wären durch einen gesunden Lebensstil vermeidbar. Ein wichtiger Beitrag ist eine bewusste, ausgewogene Ernährung“, sagt die Ernährungsberaterin und 5-Elemente-Expertin Claudia Nichterl. Für die lebensweise hat sie zwei Rezepte aus ihrem aktuellen Buch „Kochen für´s Herz - Genussvoll vorbeugen, natürlich heilen“ zur Verfügung gestellt (siehe Folgeseiten). Nichterl empfiehlt: „Obst und Gemüse essen, idealerweise fünf Portionen am Tag, und ballaststoffreiche Zutaten in die Nahrung integrieren, dazu gehören Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen, Vollkornbrot, Haferflocken, Hirse, Gerste, Vollkornteigwaren.“

Eine herausragende Bedeutung für eine herzgesunde Kost komme den Fetten zu. „Die Art des Fettes beeinflusst die Gesundheitswirkung. Gesättigte Fette können ... (rüm)

 

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