Frauen sind die wahren Gesundheitsmanagerinnen

Foto: dgmata/Fotolia.com
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Sie würden dann am meisten für ihre Männer tun, wenn sie gut auf sich schauen, raten Expertinnen Frauen. Tatsächlich tun Frauen in festen Beziehungen viel für die Gesundheit ihrer Partner.

Von Ina Schriebl

 

In jeder Beziehung gebe es maskuline und feminine Gaben und jede dieser Gaben bringe ihre eigene Verantwortung mit sich, schreibt der amerikanische Autor David Deida in einem seiner Standardwerke „Der Weg des wahren Mannes“. Der Mann trage hauptsächlich die Verantwortung für die Entwicklung und die Richtung der Beziehung. Die Frau trage hauptsächlich die Verantwortung für die Energie, das Vergnügen, das sexuelle Fließen und die Lebendigkeit der Beziehung, ist er überzeugt.

Es gebe Studien, die belegen, dass es für Männer eindeutig gesundheitlich von Vorteil ist, wenn sie in Beziehung mit einer Frau leben. Allein wohnende Männer neigen eher zu Problemen und Verwahrlosung, sagt die Wiener Allgemein- und Ganzheitsmedizinerin Judith Binder. „Männer sind entweder überängstlich, wenn ihnen gesundheitlich etwas fehlt oder sie ignorieren ihren Gesundheitszustand weitgehend“, ergänzt auch die Wiener Homöopathin und Gynäkologin Micha Bitschnau. „Männer, die in einer Beziehung leben oder verheiratet sind, leben länger und sind auch gesünder. Das liegt vor allem daran, dass Frauen für die Gesundheit in der Familie sorgen. Sie sind die Gesundheitsmanagerinnen.“

Frauen hätten eine bessere Wahrnehmung, was Krankheit ist und wann jemand krank sei, ist Bitschnau überzeugt. „Sie lassen den Partner etwa nicht mit Fieber arbeiten gehen, schicken ihn zum Arzt und zu Vorsorgeuntersuchungen.“

 

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