Giftige Umwelt, gesunder Körper

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Umwelt- und Nahrungsmittelgifte belasten immer öfter die Gesundheit. Auswege sind biologische Ernährung und regelmäßige Bewegung. Zur Unterstützung von Leber und Niere können auch ausleitende Verfahren empfohlen werden.

 

Von Martin Rümmele

 

 

elten hat die Menschheit in einer ähnlich giftigen Umwelt gelebt, wie heute. Und noch nie war diese giftige Umwelt so stark selbst gemacht. Der Mensch zerstört nicht nur den Planeten, sondern belastet sich auch über Lebensmittel, Kleidung und Medizinprodukte direkt selbst.

„Phosphate stecken schon in der Babymilch von Hipp, Alete, Milupa, in der Wurst vom Metzger, im Schinken. In den Ritz Crackers und in Coca-Cola. Sie finden sich im Brötchen von McDonald’s. Im McChicken. Im Cheeseburger. In den Chicken McNuggets. Sogar in den Pommes frites. Auch in der Currywurst, die es im Bordbistro der Deutschen Bahn gibt, sind sie drin und im warmen Schinken-Käse-Baguette. Und auch in den Regalen im Supermarkt sind sie allgegenwärtig“, sagt der deutsche Buchautor Hans-Ulrich Grimm, der gerade sein Buch „Chemie im Essen“ neu aufgelegt hat. Seine Schlussfolgerung: „Die Nahrungsindustrie braucht Chemie. Der Mensch nicht. Ihn macht sie krank.“

Doch das allein reicht offenbar nicht. Auch Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Cadmium sind nahezu in allen Konsumgütern enthalten. Insgesamt können bereits bis zu 200 Einzeltoxine im Körper nachgewiesen werden. Blei wird nach wie vor in Industrietreibstoffen breit verwendet, Quecksilber erreicht uns über den Konsum von Fisch aus der südlichen Erdhalbkugel und Cadmium ist überall zu finden, nicht nur im Zigarettenrauch. Weitere Toxine kommen aus der landwirtschaftlichen Anwendung. Hier sind vor allem Pestizide, Herbizide, aber auch übertrieben eingesetzte Düngemittel zu nennen. Besonders belastend ist auch Bisphenol A (BPA), das aus der Plastikindustrie kommt.

In einer möglicherweise wegweisenden Abstimmung hat das Europaparlament vor dem Sommer drei Pharmazeutika als potenzielle Gefahr für die Reinheit von Gewässern eingestuft. Mit überwältigender Mehrheit votierten die EU-Abgeordneten in Straßburg für einen Gesetzesentwurf, der erstmals auch...

 

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