Augenblicke

Foto: Hartl
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Um die Schönheiten des Lebens zu sehen, müssen wir die Augen öffnen und bewusst wahrnehmen, was ist. Vor allzu viel Leid hingegen verschließen wir gern die Augen. Das Sehen und die Augen stellen einen Schnittpunkt zwischen Körper und Psyche dar. Dies trifft auch auf Erkrankungen dieser Sinnesorgane zu.

Thomas Hartl

 

Stundenlang starren sie auf Computerbildschirme, auf Smartphones, auf grell zuckende Flachbildfernseher. In der Arbeit auf den PC, in der Straßenbahn auf das Handy, zuhause auf den Fernseher oder in ein Buch. Sie, unsere Augen, haben in den letzten Jahrhunderten und vor allem Jahrzehnten eine dramatische Veränderung unserer Umwelt und unseres Lebensstils mit ansehen müssen. Ging in früheren Zeiten mit der Dunkelheit der Tag des Menschen zu Ende und das Wenige, das seine Augen noch zu sehen bekamen, war das Flackern eines offenen Feuers, so ist er heute einer optischen Dauerreizung ausgesetzt, die vor den Stunden der Nacht längst keinen Halt mehr macht. Durch den modernen Lebensstil gingen die langen reizarmen Ruhezeiten, in denen sich die Sinnesorgane erholen konnten, weitgehend verloren. Augen müssen mehr leisten als je zuvor, ihre Kraft wird ohne Unterlass beansprucht. Dazu kommen Ozon, trockene Heizungsluft und Klimaanlagen, welche ihr übriges tun, um den Augen ein gesundes Funktionieren zu erschweren. Und zu guter Letzt wird der Mensch immer älter und mit ihm seine Augen, die im Alter anfällig für Erkrankungen werden. Aber nicht nur äußere Bedingungen beeinflussen unsere Sinnesorgane, auch organische Erkrankungen und selbst die Psyche, in Form von mentalen Belastungen und einem gehetzten, stressigen Lebensstil, entscheiden über das Wohl oder Weh unserer Augen...

 

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