Duftende Alleskönner

Foto: Fotolia.de
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Bereits vor 5000 Jahren destillierte man in Asien und Arabien Kräuter, um mit den aromatischen Essenzen Krankheiten zu heilen. Seit den 1990ern erlebt die Aromatherapie wieder einen Aufschwung. Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit dieser ganzheitlichen Behandlungsmethode.

 

Nora Kirchschlager

 

 

Ätherische Öle werden aus unterschiedlichen Pflanzenteilen gewonnen, etwa aus Blüten, Fruchtschalen, Gras, Kraut, Nadeln, Zweigen, Harz, Rinden und Wurzeln. In den meisten Fällen erfolgt dies mittels Wasserdampfdestillation, bei den Zitrusölen durch Kaltpressung der Schalen. In Österreich sind rund 150 verschiedene Präparate erhältlich (eine Auswahl plus Anwendungsbereiche auf den Seiten 26 und 27).

 

„Ätherische Öle wirken auf zweierlei Weise“, sagt. Wolfgang Steflitsch, Lungenfacharzt und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege. „Einerseits über das Riechen und die dadurch ausgelösten Wirkungen auf Zentren im Gehirn. Dabei werden psychische Bereiche, wie zum Beispiel Gedächtnis, Stimmungen und Kreativität, sowie – über das vegetative Nervensystem – Organ- und Stoffwechselfunktionen reguliert. Auf der anderen Seite würden ätherische Öle ihre Wirkkraft auf der pharmakologisch-biochemischen Ebene entfalten“. Das bedeutet, die Wirkung der Inhaltsstoffe erfolgt über die Schleimhäute oder die Haut - etwa bei Inhalation oder Einreibungen...

 

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