Gottes grüne Kostbarkeiten

Foto: Europakloster Gut Aich
Foto: Europakloster Gut Aich

Das Wissen um Heilkräuter wurde über Jahrhunderte in Klöster bewahrt und weiter entwickelt. Klostermedizin ist eng verbunden mit den Benediktinern und Hildegard von Bingen. Wer sich damit beschäftigt, taucht in eine Welt voller Ruhe, Farbenpracht und Mystik ein.

 

Martin Rümmele

Wir haben so viele kostbare Dinge um uns herum und nehmen sie gar nicht mehr wahr“, erzählt Schwester Hedwig-Maria Prommegger an einem Vollmondabend im Kärntner Kloster Wernberg mehr als 60 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern. Die Besucher sind im Rahmen einer Nacht des offenen Klostergartens gekommen und erhalten nun im prachtvoll geschmückten Saal des Renaissance-Schlosses der Missionarinnen vom kostbaren Blut einen Einblick in die Magie der klösterlichen Heilkräuter. „Spitzwegerich etwa“, sagt Schwester Hedwig und zieht eine Pflanze aus dem großen Korb, der neben ihr steht, „Spitzwegerich wächst eigentlich überall. Er ist gut bei Husten. Doch das weiß man nur noch selten und geht meistens daran vorbei.“

 

Das Kloster Wernberg veranstaltet regelmäßig Kräuterabende und Seminare – ähnlich wie viele andere Klöster – um das Wissen weiter zu geben, das sich über Jahrhunderte hinter den Klostermauern und in den Gärten gesammelt hat. „Der Heilsauftrag gehört zu dem Wichtigsten, um...

 

Den gesamten Text finden Sie in der aktuellen Ausgabe (Juli/August 2014) der Lebensweise.

 

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