Gegen viele Beschwerden ist ein Kraut gewachsen

Präventiv und heilsam: Viele Pflanzen beugen ganz bestimmten Leiden vor. Und sie wirken zum Teil auch ganz unterschiedlich bei Frauen, Männern und Kindern. Ein Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten.

Erik Bauer

 

Fotos: Fotolia.de

 

Problemen in den Wechseljahren, Menstruationsbeschwerden und bei vielen weiteren frauenspezifischen Krankheitsbilderen kann durch Heilpflanzen vorgebeugt werden.

 

Gibt es eine Frauenpflanze? Ja, sagt Petra Zizenbacher, Allgemeinmedizinerin, Kräuterfachfrau und Expertin für komplementäre Heilmethoden. „Der Frauenmantel zum Beispiel hat eine Hormonkomponente und wirkt ausgleichend. Eine Pflanze, die sowohl Mädchen, die nicht menstruieren, als auch Frauen in der Menopause sehr zur Seite steht. Ich nehme sie gerne in der zweiten Zyklusphase beziehungsweise in der Phase, wo Frauen in die Menopause hineingleiten und sich das Ende der Menstruationsblutung ankündigt. Auch die strahlenlose Kamille schätze ich, weil die kaum bekannt ist. Sie ist so unscheinbar und sie sind wahrscheinlich schon zigmal drübergestolpert. Sie blüht ‚nur‘ grün, hat ganz zarte Kelchblätter, keine Blütenblätter, duftet aber ganz massiv nach Kamille. „Wie die Kamille selbst wirkt sie bei den genannten Symptomen insgesamt entkrampfend, ausgleichend, beruhigend.“

 

Speziell für die Menopause existieren etliche gut erforschte pflanzliche Helferinnen, die als sogenannte Phytoöstrogene bezeichnet werden. Dies sind unter anderem die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa), der Mönchspfeffer (Vitex agnus castus), Sojabohnen, Rotklee und Leinsamen. Zu diesen Phytoöstrogenen gehören auch die in Sojabohnen und Rotklee enthaltenen...

 

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe (Juli/August 2014) der Lebensweise.

 

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