Landwirtschaft für Generationen

Mitte November trafen sich rund 100 Bäuerinnen aus ganz Europa in Geras, um über ihre Arbeit und Fragen der Ernährung zu philosophieren. Die Frauen sind Demeterbäuerinnen und hielten ihr jährliches Treffen erstmals in Österreich ab: 90 Jahre nach der Gründung des biodynamischen Landbaus durch Rudolf Steiner.

Bio ist für Christine Saahs, Bio-Winzerin aus der Wachau, nicht gleich Bio. Die stark gewachsene Nachfrage habe den Begriff in den vergangenen Jahren verwässert. Die industrielle Bioproduktion habe zu einem „Bio-Light“ geführt, sagt die Chefin des Nikolaihof in Mautern, die heuer für einen Bio-Wein aus ihrem Hause erstmals 100 Parkerpunkte erhalten hat – quasi den weltweiten Oscar für Spitzenweine.

Saahs ist Demeterbäuerin und steht damit in einer 90jährigen Tradition von strengstem biodynamischem Landbau, der auf den Gründer der Anthroposophie, den Philosophen Rudolf Steiner zurückgeht. Christine Saahs und ihre Kolleginnen haben heuer erstmals das Jahrestreffen der Demeterbäuerinnen nach Österreich geholt. Mehr als 100 biodynamische Landwirtinnen kamen ins Waldviertel. „Da gibt es ganz viele Frauen, die auch kleine Betriebe führen und sich aus Überzeugung Jahr für Jahr abmühen. Frauen, denen die Arbeit wichtig ist – auch als Beitrag für das Wohl der Menschheit und den sozialen Frieden. Wir treffen uns regelmäßig irgendwo in Europa und wollen bei unserer Tagung gemeinsam auch das Selbstbewusstsein stärken und Mut für diese Arbeit machen“, sagt Saahs.

Die Winzerin ist überzeugt, dass es die...


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