Hochsensibel im Trend der Zeit

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Während die Generation der Großeltern ihre Sensibilität kaum ausleben konnte, bekennen sich immer mehr junge Menschen zu ihrer Veranlagung. Aber auch sie haben mit Vorurteilen und Unverständnis zu kämpfen.

 

Thomas Hartl

Sei doch nicht so empfindlich.“ Das ist einer der Standardsätze, den viele Menschen immer und immer wieder zu hören bekommen. Es sind Menschen, die man früher als zartbesaitet und dünnhäutig bezeichnete und heute vermehrt hochsensibel nennt. Die Rede ist von jenen Menschen, die schneller und intensiver auf Reize reagieren. Sie empfinden Geräusche rasch als unangenehm und/oder reagieren intensiv auf Gerüche, Berührung, Licht oder andere Umwelteinflüsse. Sie sind zudem sehr gefühlsbetont, sie spüren ihre Gefühle ebenso wie die anderer Menschen, sind harmoniebedürftig und haben häufig Schwierigkeiten, sich emotional von anderen abzugrenzen.


Hochsensibel zu sein, scheint im Trend zu liegen. Wurden in früheren Jahrzehnten diese Personen einfach als zartbesaitet abqualifiziert und nicht ernst genommen, so scheint es in den letzen Jahren immer mehr salonfähig zu werden, dieser Gruppe anzugehören. Immer mehr Bücher widmen sich hochsensiblen Personen (HSP), Selbsthilfegruppen boomen, Psychologen, Therapeuten und auch Ärzte widmen sich vermehrt diesem Thema. „Die Gesprächsgruppen werden immer mehr und viele Berater und Energetiker springen auf das Thema auf. An meinen offenen Abenden kann ich feststellen, dass es für viele Menschen sehr beruhigend ist, Menschen zu treffen, die ähnlich denken und fühlen. Sie fühlen sich dann nicht mehr so alleine und...


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