Wenn Alt und Jung von einander lernen

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„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe“, sagte die deutsche Schauspielerin Marlene Dietrich (1901-1992) einmal. Was aber macht uns lebens-weise? Und wie beeinflussen Übergänge unser Leben und sogar unsere Gesundheit?


Martin Rümmele

Ein Schmetterling verbringt einen großen Teil seines Lebens meist als eher unscheinbare Raupe und macht dann in einer bis heute wissenschaftlich nicht genau ergründeten Phase als Puppe die Wandlung durch, die ihn dann erblühen lässt. Solche Wandlungen sind es auch, die über Generationen die Menschen in den verschiedensten Kulturen bewegt haben. Meist wurden Rituale entwickelt, die in Übergängen helfen sollten und die wir auch heute – wenn auch oft sinnentleert – noch leben: Dass der Schuleintritt und auch in der katholischen Tradition wenig später die Erstkommunion zusammentreffen, ist kein Zufall.

 

Auch andere Traditionen setzen im Alter von sechs bis sieben Jahren das Ende der Kleinkindphase an. Im Alter von sieben Jahren setzt auch der Gesetzgeber die erste, bedingte Geschäftsfähigkeit an und wir verlieren die ersten Zähne. Die Anthroposophen wiederum, die die Entwicklung des Menschen in Siebenjahresperioden gliedern, sagen, dass sich um das siebente Lebensjahr die „Grundform des physischen Leibes“ ausgebildet hat. Das Kleinkind ist im Leben angekommen. Entwicklungspsychologen sehen ähnlich Abschnitte, wenn sie unterstreichen, wie prägend die Erlebnisse in den ersten sieben Lebensjahren sind.

 

Das Leben läuft ähnlich dem der Schmetterlinge in Lebensphasen ab, die auch kulturell stark geprägt sind und heute zunehmend verschwimmen...

 

Den ganzen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe (11/12 2014) der Lebensweise.

 

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