"Dem Leben zublinzeln und strahlen"

Bild: Fotolia.de
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„Wenn Sie wirklich zuhören, dann geschieht dabei ein Wunder. Das Wunder besteht darin, dass Sie ganz bei dem sind, was gesagt wird, und gleichzeitig Ihren Reaktionen lauschen. Nur wenn man wirklich zuhört, vernimmt man das Lied, das sich hinter den Worten verbirgt.“ (Dalai Lama)


Ein Dossier über Kommunikation und Mitgefühl in Beziehungen und der Medizin.

Ina Schriebl

Ob wir uns verlieben oder nicht, scheint nicht in unserer Hand zu sein. Oder doch?“, fragt Claudia Pichl, autorisierte 5Rhythmen Lehrerin, auf ihrer Einladung zum Workshop „Verlieben ins Leben“. „Ist das Leben widrig, zäh, herausfordernd mit uns oder auch schal, langweilig und trocken, dann fällt es uns meist nicht leicht, in es verliebt zu sein. Doch wir können nachhelfen.“ Claudia Pichl empfiehlt achtsames Erschließen der fünf essenziellen Lebensqualitäten der 5 Rhythmen.


Was Tanz alles bewegen kann, beschreibt die Lebensweise Autorin Ulrike Moschen auf den Seiten 28 und 29. Er befreie den Menschen von der Schwere der Dinge, wusste etwa schon Augustinus. „Wir tanzen immer mehr in unsere Lebendigkeit – präsent, bereit, neugierig. Wir schenken unseren kleinen und größeren Neurosen weniger Beachtung, verbeißen uns nicht in unseren Gewohnheiten und lockern den Griff unserer Muster. Was dabei frei wird, ist die grundlegende Bereitschaft, lebendig zu sein mit dem, was das Leben uns bringt. Das Leben zu nehmen und mit ihm zu tanzen. Ihm zuzublinzen. Zu strahlen in der Begegnung mit allem Lebendigen“, heißt es am Flyer von Pichl weiter.


Zum Thema Medizin und Mitgefühl sagen die Tibeter, dass es vier Dinge gibt, in denen man sich ständig üben sollte, weiß Florian Ploberger, Arzt für tibetische Medizin in Wien: „Die vier Unermesslichen“, um „Bodhisattva“ zu erreichen. Der Begriff kommt im Sanskrit von Bodhi [„Erleuchtung“ oder „Erwachen“] und Sattva [„Wesen“] und bedeutet somit „Erleuchtungswesen“.

Im Mahayana-Buddhismus werden Bodhisattvas als nach höchster Erkenntnis strebende Wesen angesehen, die auf dem Wege der „Tugendvollkommenheit“ (sanskrit: paramita) die „Buddhaschaft“ anstreben beziehungsweise in sich selbst realisieren, um sie...


Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe (01/2015) der Lebensweise.


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