Mit gesunder Darmflora Allergien vorbeugen

Foto: Fotolia.com
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Während sich die einen über die stärker werdende Sonne und die ersten Blumen freuen, beginnt für andere im Frühling das Kreuz mit Allergien. Mit einem ausgewogenen Bakterienhaushalt im Darm kann man Allergien vorbeugen oder sie lindern.

 

Katrin Waldner

Fast ein Viertel der Bevölkerung sieht dem Frühling mit tränenden Augen entgegen, bringt die wärmere Jahreszeit den Allergikern doch meist keine schöne Zeit. Sogar wenn der Pollenflug vorüber ist und Birke, Hasel oder Flieder verblüht sind, gibt es für viele Allergiegeplagte keinen Grund zum Aufatmen: Sie müssen auch auf ihre Ernährung achten, da immer mehr Pollenallergiker auch auf Nahrungsmittel empfindlich reagieren. „Von einer so genannten Kreuzallergie spricht man, wenn der Körper nicht nur auf ein allergieauslösendes Protein reagiert, sondern auch auf ähnliche allergene Proteine anderer Arten“, sagt Heimo Breiteneder vom Zentrum für Pathophysiologie und Allergieforschung an der MedUni Wien zur Lebensweise. Eine Kreuzallergie ist immer die Folge

einer bereits vorhandenen Allergie: Allergene, die vermeintlich nichts miteinander zu tun haben, beispielsweise Birkenpollen und Äpfel oder Hausstaubmilben und Garnelen, weisen die gleiche allergieauslösende Struktur auf. Die Ähnlichkeit kann große Probleme verursachen: von allergischen Reaktionen wie Schwellungen im Mundbereich, Heiserkeit, Schwindel oder Augenjucken bis zum allergischen Schock.

 

Menschen mit Heuschnupfen reagieren oft empfindlich auf Karotten, Erdäpfel, Erdnüsse, Kiwis oder Sellerie. Bereits vor fast 30 Jahren hat der Schweizer Allergologe Brunello Wüthrich eine Allergenverwandtschaft erkannt, die er als „Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom“ beschrieben hat. Menschen mit einer Allergie gegen Sellerie haben es oft schwer, denn die Pflanze ist ein wichtiger Geschmacksträger in vielen Produkten – vom Kräutersalz bis hin zu Suppenwürfeln.

 

Nahrungsmittelallergien können so stark sein, dass sie schon durch Küssen oder noch schlimmer durch einfaches Ausgehen ausgelöst werden können: In einer schwedischen Untersuchung an 1.129 Patienten mit Nahrungsmittelallergie reagierten 13 Prozent schon dann, wenn sie in einem Restau- rant in der Nähe von Personen saßen, die das entsprechende Obst oder Gemüse aßen. 17 Prozent bekamen allergische Symptome, wenn sie sich in einer Küche aufhielten, in der mit Auslösern gekocht wurde.

 

Alternative Ansätze werden für Betroffene immer interes- santer – beispielsweise die traditionelle chinesische Medizin, in der man Allergien gar nicht kennt. „Man behandelt....

 

 

 

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Lebensweise (LW 01/2016).

 

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