Superfood, Supermood

Mein persönliches Superfood ist schon seit ewiger Zeit das Punschkrapferl. Lange bevor die Power der

Supersamen, Superbeeren und Superknollen in alle Münder kam, schätze ich mein rosa Punschkrapferl als Retter in der Not. Wie es dazu kommt? Nun, jedes Jahr im Winter, wenn die schaurigen Warnungen vor der Grippewelle durch die Medien geistern, wappne ich mein Immunsystem ernährungstechnisch für den Kampf gegen die Keime. Den Morgen beginne ich mit einer Tasse „Goldener Milch“,  einem Ayurveda-Klassiker aus Mandelmilch mit Kurkuma, Kardamom und Zimt. Mein Porridge hält mich bis Mittag in Topform. Später lässt ein proteinreicher Snack aus Hülsenfrüchten mit frischen Alfalfasprossen mein Immunsystem jubeln!

 

Abgerundet wird mein Ernährungsplan für kalte Zeiten abends mit einer warmen Hühnersuppe,

verfeinert mit Gojibeeren. Mit einem beruhigten Gewissen über den gestärkten Körper lässt sich gut

einschlafen, kein Gedanke mehr an den niesenden Nachbar in der U-Bahn oder an die Griffe des Einkaufswagens im Supermarkt. Komm, süßer Schlaf! Schlaf? Hörst du mich? Und wenn mich dann

der Schlaf nicht hören will, tappe ich zum Kühlschrank, schnappe mir das frische Punschkrapferl

vom Bäcker meines Vertrauens und schlemme, träume und genieße alles was am Leben so lebenswert ist. Denn ohne Supermood ist Superfood auch nur „einfach gut“.