Film und Diskussion

Die Lebensweise organisiert regelmäßig zu aktuellen Filmen Publikumsdiskussionen mit Expertinnen und Experten zu Themen rund um Gesundheit, ganzheitliche Medizin und genussvolle Lebensweise.


Der Boden unter den Füßen

Dialog im Kino: Psychische Erkrankungen und betreuende Angehörige

 

Ein Film der unter die Haut geht: Marie Kreutzers neuer Spielfilm DER BODEN UNTER DEN FÜSSEN erzählt von der erfolgreichen Unternehmensberaterin Lola, die ihr Privatleben ebenso fest im Griff hat wie ihre Karriere. Der Suizidversuch ihrer älteren Schwester Conny bringt ihr knallhart strukturiertes und kompromissloses Leben ins Wanken.

 

Raffiniert und unvorhersehbar geht die Regisseurin MARIE KREUTZER in ihrem neuen Kinofilm der ewigen Frage nach, wie viel Raum familiären Strukturen im eigenen Leben eingeräumt werden soll und muss, ohne die eigenen Bedürfnisse zu übergehen oder sich aus der Pflicht zu nehmen.

 

Diskutieren Sie mit bei einer der Dialogveranstaltungen des Lebensweise Magazins in Kooperation mit dem Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP) und der Diakonie:

Termine:

Karten sind zum regulären Preis an der Kinokasse erhältlich. Reservierungen bitte direkt im Kino.

25.3. um 19:30 Uhr,  Wien Village Cinema: mit Regisseurin Marie Kreutzer, Beate Wimmer-Puchinger (Präsidentin BÖP) und Martin Schenk (Diakonie)



26.3. um 20:00 Uhr - Linz Moviemento: mit Albert Maringer (Obmann OÖGKK),  Heinz Wieser, (Diakonie) und Gernot Schauer (BÖP)



31.3. um 10:30 Uhr - Neues Volkskino Klagenfurt mit  Renate Clemens-Marinschek (Diakonie DeLaTour), Andrea Jansche (BÖP), Andrea Zaunschirm (BÖP) und Susanne Dungs (FH Kärnten)



1.4. um 19:00 Uhr - Lichtspiele Lenzing mit der Regisseurin Marie Kreutzer, Birgit Meinhard-Schiebel (Interessensgemeinschaft Pflegender Angehöriger) und Gernot Schauer (BÖP)



3.4. um 18:00 Uhr - KIZ Graz mit Annemarie Gigl (Interessensgemeinschaft Pflegender Angehöriger) und Detlef Edgar Scheiber (BÖP)



4.4. um 19:30 Uhr - Programmkino Wels mit Robert Brandstetter (AUVA) und Ulrike Richter (BÖP)



9.4. um 19:00 Uhr - Salzburg das Kino mit Regisseurin Marie Kreutzer, Anton-Rupert Laireiter (BÖP) und Manfred Hörwarter (Diakonie)



Angelo

Termin:

Montag, 17. Dezember 2018 um 19:30 Uhr 

UCI Kinowelt Millenium City

Film & Diskussion zum Thema Anders sein und Identität mit ANGELO-Regisseur Markus Schleinzer u.a. 

Der vielbeachtete Film ANGELO des österreichischen Regisseurs Markus Schleinzer hatte seine Weltpremiere beim Filmfestival in Toronto und seine Europapremiere beim Filmfestival in San Sebastian. Er wurde danach weltweit auf Festivals gezeigt (ua London, Haifa, Zürich, Marrakesch, Busan, uva) gezeigt, verkaufte sich unter anderem nach Mexiko, Frankreich, China, in die Türkei und nach Deutschland. 

Zentrales Thema des Filmes ist die Identität, bzw. das Anders sein. Angelo, an die historische Figur Angelo Soliman angelehnt, wird als jemand gezeigt, der zu seiner Zeit wahrscheinlich mehr hatte, als es der Großteil der Gesellschaft von sich behaupten konnte, der am Hof ein gern gesehener Gast war, der sogar mit dem Kaiser Kontakt hatte, der überall dabei war – aber nie dazu gehörte. Ein Kanarienvogel, ein Schaustück, einer der immer das sein musste, was die anderen wollten, was er ist. 

Das Lebensweise-Magazin zeigt den Film zusammen mit den Produzenten am 17.12. in Wien im UCI-Kino Milleniumcity mit anschließendem Publikumsgespräch mit dem Regisseur
Markus Schleinzer sowie Mag.a Caroline Culen (Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit) und Prinz Alfred von Liechtenstein.

 

Diskutieren Sie mit:

Montag, 17. Dezember 2018 um 19:30 Uhr 

UCI Kinowelt Millenium City


Ich, Daniel Blake

Nächster Termin:

Mittwoch, 28. November 2018 um 19:00 Uhr 

Institut für Soziologie, Uni Wien

Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1. Stock 

 

Eintritt ist frei!

 

Angeregt durch die in der britischen Boulevardpresse angefachte Hetze gegen sozial Schwache als Schmarotzer, erzählt Ken Loach humorvoll vom Kampf eines ungleichen englischen Paares gegen staatliche Schikanen.

 

Daniel Blake ist ein geradliniger und anständiger, zeitlebens Steuern zahlender Durchschnittsengländer – bis seine Gesundheit ihm einen Strich durch die Rechnung macht. Jetzt, im gesetzteren Alter, will ihm die willkürliche Staatsbürokratie den Bezug von Sozialhilfe verweigern. Schnell gerät er in einen Teufelskreis von Zuständigkeiten, Bestimmungen und Antragsformularen. Daniel Blake rechnet nicht damit, dass die geradezu kafkaeske Situation ihn fast in die Knie zwingen wird. Seine Wege kreuzen sich mit Katie und ihren beiden Kindern Daisy und Dylan. Sie raufen sich zu einer erfolgreichen Schicksalsgemeinschaft zusammen und erfahren neben den ständigen Seitenhieben der Behörden auch viel Solidarität – von ehemaligen Kollegen, sogar von Daniels schrägem Nachbar. Doch die bürokratischen Klippen des sogenannten Sozialstaates sind tückisch. Da wird Ohnmacht zur Wut – und so leicht geben Daniel und Katie ihre Träume und Hoffnungen nicht auf.

 

 

Diskutieren Sie mit:

28. November 2018 um 19:00 Uhr,

Institut für Soziologie, Uni Wien

Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1. Stock 

 

Eintritt ist frei!


In Kooperation mit


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