Zukunft Gesundheit

 So retten wir unser soziales System

Verlag Orac

ISBN 978-3-7015-0519-7

192 Seiten, Euro 19,90.-

 

Die Warnungen vor der Unfinanzierbarkeit des Gesundheitssystems werden immer dringlicher. Gleichzeitig geben wir immer mehr Geld für Therapien aus, ohne gesünder zu werden. Das Ziel der Gesundheitsindustrie ist längst nicht mehr die Heilung kranker Menschen, sondern der mit ihrer Nichtheilung verbundene Profit. Je länger die Menschen krank gehalten werden können, umso mehr lässt sich an ihnen verdienen. Neue Selbstbehalte und höhere Kassenbeiträge lösen das Problem nicht, sie helfen nur die Einnahmen der Gesundheitsindustrie zu erhöhen. Ebenso wie Änderungen im Aufbau des Gesundheitswesens. Ziel ist nicht eine besser Versorgung der Menschen, sondern eine bessere Versorgung der Gesundheitsindustrie.

 

Martin Rümmele und Andreas Feiertag fordern deshalb einen radikalen Richtungswechsel: Eine grundlegende Reform des Gesundheitswesens beginnt beim Ausbau der Sozialsysteme, beim Abbau von sozialen Ungleichheiten, bei Investitionen in Arbeitsplätze, beim Schutz der Umwelt, bei der Absicherung der Menschen vor den (finanziellen) Folgen von Krankheit und vor allem beim Zugang zu besserer Bildung. Das sind die Faktoren – und nicht die Medizin allein – die uns gesund machen und damit auch ein zukunftsorientiertes, wirklich soziales Gesundheitssystem gewährleisten können.

 

Konkret, praxisnah und immer orientiert an der Vision eines sozial gerechten und finanzierbaren Gesundheitssystems, erklären Martin Rümmele und Andreas Feiertag in ihrem Buch, wie sich unser Gesundheitswesen retten und gleichzeitig verbessern lässt.

 

19,90 €

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Kranke Geschäfte mit unserer Gesundheit

ca. 220 Seiten

ISBN: 3-85326-370-4

erschienen 2005

Residenz Verlag

 

In ganz Europa laufen Diskussionen über steigende Kosten und wachsende Defizite im Gesundheitswesen. Die folgenden Reformen gleichen sich: Überall zieht sich die öffentliche Hand aus der Versorgung zurück. Leistungen werden gekürzt, Selbstbehalte erhöht, Krankenhäuser geschlossen oder privatisiert.

 

Die entstehenden Lücken nutzen Privatunternehmen. Sie besetzen immer öfter Schlüsselpositionen im boomenden, aber nicht mehr öffentlich finanzierbaren Gesundheitswesen. In Deutschland gehören bereits 20 Prozent aller öffentlichen Krankenhäuser privaten Konzernen, die auch schon in Österreich Fuß gefasst haben. Fast wöchentlich berichten deutsche Medien von neuen Privatisierungen. Parallel droht jedem vierten Krankenhaus in den kommenden Jahren das Aus. Die Entwicklungen haben nun sogar die Kartellbehörden auf den Plan gerufen. Sie wollen die Aktivitäten der privaten Klinikkonzerne genauer prüfen.

 

Gleichzeitig steigen Selbstbehalte für die Patienten und mit ihnen die Marktanteile privater Zusatzversicherungen. Wer es sich leisten kann, bekommt weiterhin eine umfassende Versorgung. Andere müssen warten.

Die Gesundheitssysteme sind auf dem Weg zu amerikanischen Verhältnissen: Der Staat zieht sich aus der Versorgung zurück, Eigenverantwortung und Wettbewerb gelten als Wundermittel. Patienten müssen immer mehr aus der eigenen Tasche zahlen, weil der Staat die Mittel nicht mehr zur Verfügung stellen kann – oder will.

 

Kranke Geschäfte mit unserer Gesundheit zeigt diese Entwicklungen im internationalen Vergleich (u. a. Deutschland, Schweiz, Schweden, USA) auf und stellt die Akteure, deren Pläne und Netzwerke dar. Es fokussiert aber auch die Situation der Betroffenen und zeigt Auswege: Welche Auswirkungen haben die aktuellen Trends auf die Patienten? Und wie können sie sich schützen? Welche Alternativen gibt es zur Privatisierung der Gesundheitssysteme?

19,90 €

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Medizin vom Fließband

Medizin vom Fließband

 

Die Industrialisierung der Gesundheitsversorgung und ihre Folgen

 

ca. 200 Seiten

ISBN: 978-3-211-74144-3

erschienen 2007

SpringerWienNewYork

39,90 €

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Wir bauen Europa neu

Wir bauen Europa neu

 

ca. 220 Seiten

ISBN: 987-3-7017-3129-9

erschienen 2009

Residenz Verlag

 

Alternativen für eine demokratische, soziale, ökologische und friedliche EU mit Beiträgen von Christian Felber, Petra Ziegler, Martin Rümmele, Alexandra Strickner, Claus Faber u.a.

 

 

 

 

 

19,90 €

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Kurswechsel

Wa(h)re Gesundheit?

Gesundheit im Wandel

 

ca. 140 Seiten

ISSN: 1016 8419

Sonderzahl Verlag

 

Ausgabe 2/2007 der Zeitschrift Kurswechsel mit Beiträgen von: August Österle, Monika Riedel, Bernhard Güntert, Claudia Wild, Ingrid Zechmeister, Alois Guger, Markus Marterbauer, Martin Rümmele u.a.

10,00 €

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